Bundesregierung will Altersvorsorge flexibilisieren

Das schwarz-rote Bundeskabinett hat Mitte Dezember eine Reform der privaten Altersvorsorgeauf den Weg gebracht. Mit Spannung war erwartet worden, ob und wie es mit der Riester-Renteweitergeht. Diese wird nun nicht abgeschafft, aber um ebenfalls staatlich geförderteAlternativen ergänzt. Ab Januar 2027 sollen neben Vorsorgeprodukten mit 100 ProzentBeitragsgarantie auch solche mit 80 Prozent abgeschlossen werden können. Zudem […]

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Das schwarz-rote Bundeskabinett hat Mitte Dezember eine Reform der privaten Altersvorsorge
auf den Weg gebracht. Mit Spannung war erwartet worden, ob und wie es mit der Riester-Rente
weitergeht. Diese wird nun nicht abgeschafft, aber um ebenfalls staatlich geförderte
Alternativen ergänzt. Ab Januar 2027 sollen neben Vorsorgeprodukten mit 100 Prozent
Beitragsgarantie auch solche mit 80 Prozent abgeschlossen werden können. Zudem wird ein
garantiefreies Altersvorsorgedepot gefördert, das voll von den Chancen des Kapitalmarktes
profitieren kann.

Wer bereits über einen Riester-Vertrag verfügt, soll künftig entscheiden können, ob dieser
unverändert fortgeführt, abgewandelt oder in ein neues Modell übertragen wird. Dazu sollen
Wechsel zwischen Altersvorsorgeverträgen vereinfacht werden, unter anderem indem nach fünf
Vertragsjahren keine Wechselgebühren mehr verlangt werden dürfen. Die bisher zu Beginn
anfallenden Abschluss- und Vermittlungskosten sollen auf die gesamte Vertragslaufzeit
gestreckt werden. Überdies sind besonders hohe Förderungen für Vorsorgesparer mit geringem
oder mittlerem Einkommen und für Eltern geplant.

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